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Konzert
Eben noch mit einem Kurzauftritt bei SF bi de Lüt auf dem Gallusplatz in St.Gallen, jetzt abendfüllend in der Kellerbühne:
«Lido» ist eine Mischung aus Elektro-Pop und Dance. Romantisch und anregend. Eine positive Botschaft in Zeiten der Krise. Wenn es nicht rund läuft in der Welt, sollte man einen klaren Kopf behalten und nicht in Trübsal versinken.
«Lido» ist das beste Antidepressivum. Mit seinem modernen Retro-Chic, der an italienische Küstenregionen und an in Federn gehüllte Tänzerinnen erinnert, lädt dieses Album zu einem «Tanz am Rande des Abgrunds» ein. «Relax» singt Michael von der Heide. «Même si la terre est en panne…»
«Lido» beginnt mit einer gedämpften Klangkulisse aus sich wiederholenden, hypnotisierenden Rhythmen. Schleichend verebbt der Klang und der Beat wird präziser, präsenter. Wir betreten den Club – das Lido von Michael von der Heide. Das neue Programm ist voller Geschichten, Emotionen und neuen Songs.
Neben Songwriterjuwelen, Tangos und Discoinfernos werden auch längst verankerte Chansons wie «jeudi amour» oder «Paris c`est toi» ins schönste Licht gerückt.
Band:
Martin Buess – Gitarre, Dobro, Mandoline
Tino Horat – Keyboards, Sounds
Emmi Lichtenhahn – Bass.
Wo Michael von der Heide auftritt, da ist Glamour garantiert, das Wort Langeweile wird für zwei Stunden aus dem Vokabular gestrichen. Einmal mehr stellte der Barde unter Beweis, dass er zum Unterhaltsamsten gehört, was die Schweizer Showszene zu bieten hat. Das gute alte Chanson trifft auf Pop, dem beim neuen Programm «Lido» eine grosszügige Portion französischer Elektro-Chic aus den 70er- und 80er-Jahren untergejubelt wird. (…) Vom ersten Akkord an stellte von der Heide unter Beweis, dass die Bühne längst zu seinem eigentlich Zuhause geworden ist. Der Wahlzürcher ist ein quecksilbriger Zappelphilipp, der hemmungslos mit dem Publikum flirtet, es immer wieder zum Mitmachen animiert, wild herumhüpft und mit witzigen Anekdoten und Kommentaren glänzt. Er ist eine Diva par excellence, weiss sich stimmlich und optisch zu inszenieren, egal ob neue oder alte Songs angesagt sind. (…) Nach Hause geschickt wird das Publikum mit einer feinen Einzelleistung von der Heides, der mit der letzten Zugabe unter Beweis stellt, dass er auch ohne Tamtam und nur mit der Stimme für einen wohligen Gänsehautmoment sorgen kann. (Der Landbote)
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