Das St.Galler Kleintheater

Vorverkauf ein Monat im voraus:
Klubschule Migros St.Gallen, Bahnhofplatz 2, St.Gallen
Reservation 058 568 44 49 oder >>> online
Abendkasse eine Stunde vor Beginn:
Kellerbühne St.Gallen, St.Georgen-Str. 3, 9000 St.Gallen, 071 223 39 59
 
Georg Clementi
 
  Zeitlieder Mi 29., Fr 31. März, Sa 1. April, 20 Uhr  


Foto: Leo Fellinger



 

Chanson

Georg Clementi ist Chansonnier und Geschichtenerzähler zugleich: Mit Liedern, die unter die Haut und ins Herz gehen und deshalb auch im Hirn hängen bleiben, zeichnet er ein prägnantes Bild des Zeitgeschehens.

Inspirieren lässt er sich von Artikeln, Schlagzeilen und Gedankensplittern seiner Lieblingslektüre, der Wochenzeitung «Die Zeit». Ohne Kitsch und Plattitüden formt er daraus Texte, die auf der Höhe der Zeit sind, ohne im Mainstream zu schwimmen.

Die Akkordeonistin  Sigrid Gerlach versieht die Texte mit tänzelnden Musetteklängen, die Tom Reif arrangiert und zu denen der Gitarrist Ossy Pardeller virtuose Riffs beisteuert. So entsteht ein Konzertabend mit federleichten Chansons voller vielfältiger Themen, die Georg Clementi erlauben, die ganze Bandbreite seines schauspielerischen Könnens und seiner überbordenden Interpretationslust zu zeigen.

Er reisst das Publikum mit, rüttelt es auf und stimmt es je nach Lied melancholisch, nachdenklich, kritisch. Das Trio spielt sich von Erfolg zu Erfolg und heimst einen Chanson-Preis nach dem andern ein. Die deutsche Sängerin und Schauspielerin Katja Ebstein äusserte bei der Preisverleihung des deutschen Liedwettbewerbs «Troubadour», den Clementi 2012 gewann, begeistert: «Er hat uns alle vom Hocker gerissen. Ein Ausnahmetalent in bester Tradition von Schauspieler-Chansonniers wie Michael Heltau.»

Georg Clementi nimmt das Publikum mit auf aussergewöhnliche musikalische Reisen. Wie im Rausch beginnt sie in einem kleinen Bistro auf dem Montmartre («Blau wie die Seine»), führt im Zug quer durch Deutschland («Liebe, Tod und Wetter») bis nach Sibirien («Es gibt bessere Orte für eine Nierenkolik als die ostsibirische Wildnis»). Er singt über Konsumüberdruss und Sommerhysterie, über Massentierhaltung und Emanzipation – geistreich und witzig, voller Sinn und Sinnlichkeit.

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