Das St.Galler Kleintheater

Vorverkauf ein Monat im voraus:
Klubschule Migros St.Gallen, Bahnhofplatz 2, St.Gallen
Reservation 058 568 44 49 oder >>> online
Abendkasse eine Stunde vor Beginn:
Kellerbühne St.Gallen, St.Georgen-Str. 3, 9000 St.Gallen, 071 223 39 59
 
Freirampe präsentiert Uraufführung
 
  Alles trennt von Rebecca C. Schnyder Mi 13., Fr 15., Sa 16. September, 20 Uhr  


Foto: ZVG



 

Theater

«Zwei für ein Ganzes»: Seit Renata von ihrem Mann verlassen wurde, zählen für sie nur noch der Alkohol und die Beziehung zu ihrem Kind.

Um ihre Tochter Lina immer mehr an sich zu binden, zwingt Renata ihr deshalb ein rigides Ordnungssystem auf.

Und so beschränkt sich Linas Leben auf die halbtägige Arbeit in der Fabrik, den wöchentlichen Einkauf und auf das Sortieren der zahlreichen Pfandflaschen.

Allein ihre Fantasie – angeregt durch Werbeslogans aller Art, welche ihre Weltansicht und Kommunikation formen – verschafft kleine Ausflüchte aus der Struktur.

Als eines Tages der Jurastudent Leo auftaucht, um eine Räumungsklage vorbeizubringen, droht die strikte Ordnung zwischen Mutter und Tochter jedoch zu bröckeln.

In kurzen, zarten Episoden entwickelt die Autorin ein zerstörerisches Spiel um Schuld und Sühne und eine berührende Geschichte, in der die Sehnsucht nach individueller Entfaltung Überhand gewinnt, bis der Bruch im «Ganzen» nicht mehr zu kitten ist.

Das Stück von Rebecca C. Schnyder war 2015 zum Heidelberger Stückemarkt eingeladen und gelangt  nun unter der Regie von Stefan Camenzind zur Uraufführung.

Judith Koch / Schauspiel
Romeo Meyer / Schauspiel
Doris Strütt / Schauspiel

Stefan Camenzind / Regie

Eveline Eberhard / Dramaturgie
Rebekka Spinnler / Regieassistenz
Angelica Paz Soldan / Bühne
Jacqueline Kobler / Kostüme
Kaspar Schärer / Licht, Technik

«Das spannende Kammerspiel seziert eine Mutter-Tochter-Abhängigkeit. (...) Bei aller Abgründigkeit der raschen Dialoge ist das Stück in einer Art stillen Leichtigkeit inszeniert, was die Kraft der Sprache nur untermauert.» (Tagblatt)
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«Am Ende gab es heftigen Premierenapplaus für ein Stück, das in äusserster Zuspitzung eine familiäre Katastrophe entwirft, die man keiner Mutter und keiner Tochter wünschen würde – und die dennoch auch ihre komödiantischen Seiten hat.» (Saiten online)
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