Das St.Galler Kleintheater

Vorverkauf ein Monat im voraus:
Klubschule Migros St.Gallen, Bahnhofplatz 2, St.Gallen
Reservation 058 568 44 49 oder >>> online
Abendkasse eine Stunde vor Beginn:
Kellerbühne St.Gallen, St.Georgen-Str. 3, 9000 St.Gallen, 071 223 39 59
 
Komödie von Theo Plakoudakis und Sören Senn
 
  Alles geben Mi 13., Fr 15., Sa 16. März, 20 Uhr  


Foto: ZVG



 

Theater

Eine psychologische Tragikomödie von Theo Plakoudakis und Sören Senn zum Thema Burnout:

Linda und Marcel wollen ein «Achtsamkeits»-Seminar besuchen, um ihre Beziehung zu retten. Vordergründiger Streitpunkt des gut situierten Paares sind die drastischen Arbeitsanforderungen, denen sich Marcel seit Jahren nicht entziehen kann. Doch die Grenzen zwischen beruflichen Zwängen und privaten Bedürfnissen sind längst verwischt.

Als Marcel kurz vor dem Seminar einen Zusammenbruch erleidet, vermittelt seine Firma einen Burnout-Coach, der einen turbulenten therapeutischen Rettungsversuch unternimmt und auch Linda nicht aussen vor lässt.

Allerdings haben Marcel, seine Frau und der Coach unterschiedliche Vorstellungen davon, was eine gestresste Seele am besten heilen kann. Selbst die Idee einer radikalen Selbstbefreiung wird nur von den einen als Sehnsuchtsziel wahrgenommen. Für andere führt der Versuch loszulassen erst recht ins Verderben.

Unter der Regie von Sören Senn spielen Sebastian Krähenbühl, Beat Marti und Carina Wiese.

Eine Produktion der Klibühni Chur

Trailer zum Stück ansehen: Klicken Sie hier

Im Anschluss an die Vorstellungen bietet die Kellerbühne in Zusammenarbeit mit der Psychatrie St.Gallen Nord Publikumsgespräche unter der Leitung von Fachpersonen an.
 
Mittwoch, 13. März: PD Dr. Thomas Maier, Chefarzt Erwachsenenpsychiatrie, Psychiatrie St.Gallen Nord

Freitag, 15. März: Dr. Walter Heuberger, Oberarzt Suchttherapie, Psychiatrie St.Gallen Nord

Samstag, 16. März: Thomas Pauli, Oberarzt Akutpsychiatrie und Notfall, Psychiatrie St.Gallen Nord
 
Das Theaterstück dauert ohne Unterbrechung ca. 100 Minuten. Nach einer kurzen Pause ist das Publikum eingeladen, an dem offerierten fachspezifischen Gedankenaustausch zum Thema Burnout teilzunehmen.


"Instanttherapie gegen Burn-out"
Mirjam Bächtold schreibt im Tagblatt über die Premiere vom Mittwoch:
Das Theaterstück «Alles geben» nähert sich dem Thema Burn-out auf witzige, überzeichnete Weise: Die Komödie spielt lustvoll mit Klischees. (...) Authentisch spielt Sebastian Krähenbühl den gestressten Workaholic Marcel; Carina Wiese brilliert als Linda, die sich von ihrem Mann vernachlässigt fühlt. Beat Marti überzeugt als Coach, der ebenfalls unter enormem Druck steht und selbst droht, in ein Burn-out zu schlittern.

WEITERE PRESSESTIMMEN

«Mit dem Dokumentarfilm «Weg vom Fenster – Leben nach dem Burn-out» dokumentierte der Churer Regisseur Sören Senn diese Verlorenheit und die nachfolgenden Anstrengung filmisch. Mit «Alles geben» hat er das Thema nun zusammen mit Theo Plakoudakis auf die Theaterbühne gebracht. Dies mit einer Leichtigkeit, die die Ernsthaftigkeit des Inhaltes zwar vor Augen hält, trotzdem aber stets zu einem Schmunzeln verleitet. Nicht zuletzt wegen des brillanten Spiels der Schauspieler.» (Bündner Tagblatt)

«Sören Senn ist es mit «Alles geben» gelungen, eine kurzweilige Tragikomödie auf die Bühne zu bringen. Aufgrund der gut recherchierten Inhalte kommen die Zuschauer in den Genuss eines Speedcoachings. Fast alle relevanten Themen werden angesprochen und von dem Schauspieler-Trio aufs Beste umgesetzt. Alle drei spielen sich auf der Bühne in Höchstform. Die ganze Tragik des Burn-outs wird hier ausgerollt, diese Einsamkeit, diese Verzweiflung dargestellt, in welcher sich die Betroffenen befinden. Aber Sören Senn unterlässt es, den Zeigefinger zu heben und mehr als nötig auf unsere Gesellschaft im Allgemeinen und die Arbeitswelt im Besonderen zu zeigen. Was er aber zeigt, ist, dass es sich beim Burn-out nicht nur um einzelne Schicksale, sondern um ein weitverbreitetes Phänomen handelt.» (Südostschweiz)