Jens Nielsen spielt Dürrenmatt
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  Das Hirn Mo 3. Mai, 20 Uhr  
Foto: Giorgio von Arb

 

Theater

Als Gegenbild zum allgemein anerkannten Modell von der Entstehung der Welt, der Urknall-Theorie, setzt der Schweizer Schriftsteller Friedrich Dürrenmatt an den Anfang seiner literarischen Seinsgeschichte ein Hirn.

Dieses entdeckt zuerst sich selbst, dann schrittweise die Musik und die Mathematik. Dann entwickelt es die gesamte Evolution der Natur und die Menschheitsgeschichte aus sich heraus bis in die Gegenwart des Jahres 1989.

Der Schauspieler und Spoken-Word-Artist Jens Nielsen bringt diese literarische Besonderheit aus Dürrenmatts Spätwerk fulminant auf die Bühne. Seine mitreissende Performance verleiht dem Text einen fesselnden Sog und macht ihn zu einem anregenden und unterhaltsamen Spoken-Word-Erlebnis. Vorsicht Leckerbissen.

Ein Jubiläumsprogramm zum 100. Geburtstag von Friedrich Dürrenmatt (1921-1990).
 

«Hat das Hirn die Evolution der Säugetiere fast gedankenabwesend mit unglaublicher Fertigkeit durchgespielt, so stutzt es, kaum hat es die Primaten entworfen. Es weiss nicht recht, welcher Fehler ihm unterlaufen ist. Ein Affe, der sich von den anderen Affen wegmutiert hat, ist ihm nicht geheuer.»

(Friedrich Dürrenmatt «Das Hirn»)

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