Simone de Beauvoir
Ich will alles vom Leben
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Di 5.3 20:00 Uhr
Simone de Beauvoir, die «Grande Dame» der Frauenbewegung, die politisch höchst engagierte Philosophin und Repräsentantin des französischen Existentialismus, wird an diesem Abend ganz von ihrer privaten Seite gezeigt.

Mit 21 Jahren lernte Simone Beauvoir während ihres Studiums in Paris den Schriftsteller und Philosophen Jean-Paul Sartre kennen, mit dem sie einen lebenslänglichen «Pakt der Liebe» schloss, der auch andere «Zufallslieben» – wie sie es nannten – möglich machen sollte.

Der Abend führt von Beauvoirs Erinnerungen an ihre Kindheit und an ihre Studentenzeit im Paris der 20er Jahre zum Tagebuch ihrer Amerikareise im Jahr 1947, während der sie den amerikanischen Schriftsteller Nelson Algren kennen und lieben lernt.

Auch diese sehr emotionale Liebesbeziehung lebt Beauvoir nach ihrer Abreise aus den Staaten in einem leidenschaftlichen Briefkontakt mit Algren weiter. Dass diese «Ménage à trois» bzw. «à quatre» oder mehr – denn auch Sartre führte nebenbei seine Affären und Beziehungen – nicht ganz so reibungslos zu leben war, beschreibt Beauvoir u.a. in ihrem sehr autobiographischen Roman «Die Mandarins von Paris».

Dennoch begleiten sich Beauvoir und Sartre in enger Verbundenheit bis zu seinem Tod im Jahr 1980.

Die Pianistin Polina Lubchanskaya mischt sich am Klavier immer wieder stimmungsvoll in die von Annette Wunsch sehr persönlich gelesenen Texte der Beauvoir ein, nimmt musikalische Bezüge auf, und die von Alexandre Pelichet gesungenen Chansons wie «A Paris» von Yves Montand oder «Quand on a que l`amour» von Jaques Brel geben dem Abend die unverkennbare Pariser Atmosphäre.

Die Schauspielerin Annette Wunsch, der Schauspieler Alexandre Pelichet und die Pianistin Polina Lubchanskaya haben sich passend zu dieser Produktion zum Ensemble «Ménage à trois» formiert. Alle drei waren von 2007 bis 2012 am Theater St.Gallen engagiert und sind seither freischaffend tätig.
 
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Barbara Hutzenlaub
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Comedy. Das Gesundheitswesen kränkelt. Barbara Hutzenlaub kann helfen! Nach einem Blitz-Medizinstudium findet sie für jede Lösung das passende Problem.

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Bild: Pia Grimbühler / Leni O_Lux
Lea Whitcher
Mama Love
One-Woman-Show über den Mutterschaftsurlaub. Ein abgründig-humoristisches Spiel mit der Absurdität von idealisierten und toxischen Mutterbildern.

Nach der Vorstellung vom Do 14. März: Publikumsgespräch
In Zusammenarbeit mit der Abteilung Integration und Gleichstellung des Kantons St.Gallen. Mit Rahel Fenini, Gleichstellungsbeauftragte, und Lea Whitcher, Schauspielerin. Moderiert von Corinne Riedener, Saiten-Redaktorin.


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Die Show wird auf Deutsch gespielt.
 
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